Sonntag, 24. Juli 2016
Red Bull Schlaraffenland
Also
dieses Wochenende konnte man sich fühlen wie im "Red Bull Schlaraffenland"
Freitag, Samstag und Sonntag gab es anlässlich der "Red Bull Tri
Islands" das Getränk in seinen verschiedensten Variationen literweise für
uns umsonst :) Da glaubt man beim Lesen des Vorherigem gar nicht, das man sich
auf einem sehr familienfreundlichen Event befindet! Das liegt vor allem an der
Location! Die Insel Föhr. Schade, dass Bianca und Tilda nicht mit dabei sein
konnten. Immerhin habe ich mich intensiv mit einem ehemaligen Weltmeister über
Babyjogger unterhalten ;) Daniel, ich melde mich umgehend! :) Oder wo gibt es
schon anstelle der üblichen Pasta-Party ein BBQ?! Und dann sitzt auch noch ein
Nachrichtensprecher dir direkt gegenüber und verspeist sein Steak :) Schon beim
Übersetzen vom Festland auf die Insel merkte man, hier ist in den nächsten
Tagen Triathlon auf der Agenda. Direkt mal Stephan aus Hamburg und Peter aus
Franken kennengelernt :) Hoffe, ihr seid gut zurück gekommen? Bzw., Peter ich
hoffe dein Urlaub war Top?! Eventcamping mit ein wenig Festival-Feeling gab es
umsonst oben drauf. Doch anstelle von Dixies (nur in der Wechselzone) feinstes Porzellan
und sogar Duschen ;) Der Wettkampftag (Samstag) startet eher ungewöhnlich. Nach
dem gewöhnlichem Einrichten der Wechselzone gab es eine dreistündige
Wattwanderung von Föhr nach Amrum. Unter den gut 500 Teilnehmern, die da durch
das Watt wandern, befindet sich auch der amtierende Ironman Europameister ;) Dort
angekommen erst mal Pause und Verpflegung. Dann nach zwei Stunden nochmals, in
den Neos, ein kleines Stück gewandert und siehe da, das Wasser war da :) Jetzt
galt es! Wenn jetzt um 14:30 der Startschuss fällt, läuft die Uhr 2.5 Stunden
rückwärts! Diese Countdowns wurden uns an einigen Stellen, sowie in der
Wechselzone, angezeigt! Es ist soweit, ab ins Wasser. Anfangs null Sicht,
Brille beschlagen :( Was im welligen Salzwasser nicht gerade angenehm ist, wenn
man sich noch darum kümmern muss. Die vier Katamarane (etwa alle 500 Meter),
die uns den Weg weisen sollen, habe ich aber erkennen können ;) Trotzdem sind
viele (definitiv auch ich) nicht die Ideallinie von 2.8KM geschwommen. Einige
hatten auf ihren Uhren bis zu 3.5KM stehen! Immerhin bin ich etwa 10 Meter vom
eigentlichem Zielbogen aus dem Wasser gekommen :( Ich hab, trotz Warnung, die
letzte Strömung (mindestens so stark wie der Rhein!) total unterschätzt und die
hat mich Zeit und Kraft gekostet! Dabei hatte ich mich nach dem 2 Katamaran
echt gefreut! Man konnte auf dessen Höhe kurz auf einer Sandbank stehen und das
Salzwasser aus sich rausbringen, sowie einen Blick auf die Uhr wagen. Erst 15
Minuten unterwegs! Trotzdem hat mir die Nordsee gezeigt, dass man sie nicht auf
die leichte Schulter nehmen sollte. Die Strömungen, dunkles Nichts, plötzlich
mittendrin nur 50cm hoch, an einer Ecke so warmes Wasser das man sich am
liebsten den Neo runter gerissen hätte und ein paar Meter weiter plötzlich
eiskalt! Endlich am Rad angekommen hatte ich nur noch etwa 1:27 um an den
Bootssteg zu gelangen. Probleme den Neo runter zu bekommen und ein kleiner
Ausflug auf den Grünstreifen beim 3. Radkilometer machten mir keine großen
Hoffnungen noch rechtzeitig da zu sein! Doch nach den 40KM konnte ich noch vor
dem Abstellen des Bikes mein Zeitpolster von 12 Minuten sehen. Ziel erreicht!
Ich darf aufs Speedboat und auf Sylt laufen :) Also Rad gemütlich abgestellt,
raus aus der Wechselzone, Damm hoch, ein Stück über diesen, runter zum Steg und
auf das Boot warten. Da kamen sie. Mit zwölf Leuten drauf und mit Vollspeed
über die Wellen gesprungen. Das hatte was von "Miami Vice" oder
"Bad Boys2" ;) Jetzt war mir auch alles egal. Nur noch finishen. Bin
die ersten 5KM noch unter einer halben Stunde gewesen. Ging durch Dünen (klasse
Panorama), an einer Straße entlang (hatte voll was von Hawaii!) und dann ab auf
schmale, sandige Wege zum Strand! 3KM!! Gut, Zeit egal. Schuhe sind mal eben 4x
so schwer geworden und wenn ich an der Wasserkante gelaufen bin, wurde es mit
den Schuhen noch schlimmer, obwohl man mal Laufen konnte ;) Um durch das Ziel zu
gelangen musste man nochmal ein paar hundert Meter durch den Sand! Danach waren
meine Schuhe Geschichte ;) Frisch geduscht ging es dann auf ein extra für uns
gemietetes Party-Schiff, welches uns wieder nach Föhr brachte. Dort gab es auf
drei Ebenen drei DJs die für unterschiedlichste Musik sorgten und wir konnten Essen
und Trinken. Gegen Mitternacht war ich zurück, hatte meine Sachen aus der
Wechselzone und konnte nach einem sehr langen Tag für einen kurzen Moment die
Augen zu machen. Fazit, eine der besten Veranstaltungen, die ich gemacht habe!
Absolut empfehlenswert. Und auch wenn die Zeiten hier relativ sind, ich finde
du musst das Schwimmen überstehen und als Ziel den Bootsstege im Auge behalten.
Was danach kommt ist nur noch Genuss :)
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